| Märchenabend - Mythen der Naturvölker (23. Februar 2006) |
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„Die Erde ist unsere Mutter. Die Erde gehört nicht den Menschen - der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint.“
Wieder Premiere: Bei der ersten Veranstaltung im neuen frida-Haus in der Thomasstraße in Eberstadt gab es eine märchenhafte Reise durch Raum und Zeiten – und das ganz gemütlich bei Kerzenschein, in kleinem Kreis und fast familiärer Atmosphäre. Von den Ureinwohnern Australiens und ihrem wunderbaren Schöpfungsmythos (mindestens 40.000 Jahre alt) über Ost- und Westafrika ging es in die Arktis zu den Inuit, dann weiter zu den Prärieindianern Nordamerikas, nach China, Indien und Japan und schließlich wieder zurück bzw. vorwärts in die mitteleuropäische Gegenwart. Die alten Mythen und Märchen zeugen nicht nur von großem Respekt ihrer Schöpfer gegenüber ihrer natürlichen Umwelt, sondern auch von Phantasie, Lebensweisheit und Humor. So sind sie heute noch ebenso unterhaltsam wie wertvoll, denn sie vermitteln uns, die wir uns so weit von der Natur und allem Geheimnisvollen darin entfernt haben, Einblicke in eine längst vergangene Zeit, in der sich der Mensch noch nicht als Herrscher über die Welt betrachtete – sondern als Teil der Natur. LF |





